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Richtlinie zur Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im März ein ESF-Programm gestartet, mit dem die Sozialwirtschaft in Deutschland gestärkt und für die Zukunft fit gemacht werden soll. Im Rahmen des Programms sollen gezielte Konzepte zur Personalentwicklung erarbeitet und umgesetzt werden, um den Herausforderungen, mit denen die Sozialwirtschaft aufgrund des demografischen Wandels konfrontiert ist, wirkungsvoll zu begegnen und die Qualität sozialer Dienstleistungen zu sichern. Dafür werden 40 Millionen EURO bereitgestellt.

 

Gefördert werden: 

  • Berufsbegleitende Qualifizierung, Beratung und Coaching zur Verbesserung und Sicherstellung der Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit insbesondere älterer Fach- und Führungskräfte; Qualifizierung von Personalverantwortlichen und Führungskräften zu Themen altersgerechter Personalentwicklung
  • Entwicklung von Konzepten zur Einführung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen in Einrichtungen der Sozialwirtschaft insbesondere mit dem Ziel, die Verbleibsdauer im Beruf für Kräfte im Pflegebereich zu erhöhen
  • Gezielte Konzepte zur Sicherung und stärkeren Gewinnung von qualifiziertem Fach- und Führungskräftenachwuchs in der Sozialwirtschaft, insbesondere auch von Personen mit Migrationshintergrund und aus dem Bereich benachteiligter junger Menschen
  • Qualifizierende Unterstützung von Personalverantwortlichen und Führungskräften bei der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten der Personalgewinnung und Personalbindung angesichts drohenden Fachkräftemangels; Qualifizierung von Führungskräften in Diversity Management
  • Qualifizierung von Personalverantwortlichen und Führungskräften in den Themen Bildungsbedarfsanalyse, Bildungsplanung und Bildungsberatung zur Verbesserung der Beteiligung am Lebenslangen Lernen in Unternehmen, Diensten und Einrichtungen
  • Unterstützung und Qualifizierung von Frauen in Führungspositionen

 

Das Antragsverfahren erfolgt zweistufig:

 

1. Interessenbekundung:

Die ESF-Regiestelle bei der BAGFW (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege) ruft voraussichtlich zweimal pro Jahr unter www.esf.de und auf ihrer eigenen Website www.bagfw-esf.de zur Einreichung von Interessenbekundungen auf. Die Regiestelle bietet  inhaltliche und fördertechnische Unterstützung an. Eine Steuerungsgruppe bevotet danach die Projekte.   

 

 2. Hauptantragstellung

Die von der Steuerungsgruppe ausgewählten Projektträger werden von der Regiestelle informiert und zur Hauptantragstellung beim Bundesverwaltungsamt aufgefordert. Bei der Antragstellung bietet die Regiestelle inhaltliche Beratung an. Die fördertechnische Beratung erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt.  Das Bundesverwaltungsamt entscheidet nach Prüfung der Anträge abschließend darüber, welche Projekte bewilligt werden.


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Datum der letzen Änderung: 25.03.2009

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