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Ziele

» Neuer Ansatz in der Förderperiode 2007–2013 » Ziel „Konvergenz“» Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“» Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“» Schwerpunkte des ESF im Rahmen der Ziele „Konvergenz“ und „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“

» Neuer Ansatz in der Förderperiode 2007–2013 

Mit dem Beginn der Förderperiode 2007–2013 wird die Strukturförderung verstärkt für die Ziele der Lissabon-Strategie und der EBS und unter wachstumsorientierten Gesichtspunkten eingesetzt. Statt wie in der vorangegangenen Förderperiode fünf Ziele zu verfolgen, erfolgt mit der neuen Förderperiode eine Konzentration auf drei Ziele.

 

Diese werden durch drei Finanzierungsinstrumente unterstützt: den ESF, den EFRE und den Kohäsionsfonds. Landwirtschafts- und Fischereifonds werden aus der Strukturfondsförderung ausgelagert. Der Fonds zur Förderung der "Ländlichen Entwicklung" (ELER) gehört zukünftig zur Agrarpolitik.

 

Die Gemeinschaftsinitiativen EQUAL und URBAN wurden in diese Ziele integriert, LEADER wird im ELER berücksichtigt. INTERREG wurde zu einem eigenständigen Ziel - die Europäische Territoriale Zusammenarbeit.

 

» Ziel „Konvergenz“

Das Ziel „Konvergenz“ besteht in der Beschleunigung der Konvergenz der Mitgliedstaaten und Regionen mit dem größten Entwicklungsrückstand durch Verbesserung der Voraussetzungen für Wachstum und Beschäftigung. In diesem Ziel werden Regionen gefördert, deren Pro-Kopf-Brutto-Inlands-Produkt (BIP) weniger als 75% des Gemeinschaftsdurchschnitts der EU-25 im Zeitraum 2000–2002 beträgt.

 

Die Regionen, die nach der Erweiterung der Europäischen Union vom statistischen Effekt infolge des Rückgangs des Gemeinschaftsdurchschnitts betroffen sind, erhalten eine degressiv gestaffelte Übergangsunterstützung („phasing-out“).

 

Die Finanzierung erfolgt aus dem EFRE, dem ESF und dem Kohäsionsfonds.

 

» Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“

Das Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ besteht in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Regionen sowie der Beschäftigung durch Antizipation des Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft, einschließlich der Veränderungen im Zusammenhang mit der Öffnung des Handels.

 

Unter diesem Ziel sind grundsätzlich alle Regionen außerhalb des Ziels „Konvergenz“ förderfähig, einschließlich der „phasing-in“-Regionen. Das sind jene Gebiete, die früher zu den ärmsten zählten, inzwischen aber ein Pro-Kopf-BIP erwirtschaften, das leicht über 75% des EU-15-Durchschnitts liegt und sich also nicht auf den statistischen Effekt durch die Erweiterung der EU zurückführen lässt. Die Finanzierung erfolgt aus dem EFRE und dem ESF.

 

» Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“

Das Ziel "Europäische territoriale Zusammenarbeit" besteht in der Stärkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit durch gemeinsame lokale und regionale Initiativen, der Stärkung der transnationalen Zusammenarbeit in Gestalt von Prioritäten der Gemeinschaft, entsprechenden Aktionen zur integrierten Raumentwicklung und dem Ausbau der interregionalen Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustauschs auf der geeigneten territorialen Ebene.

 

Die Förderung im Rahmen der "Europäischen Territorialen Zusammenarbeit" bezieht sich auf drei definierte Räume:

  • Grenzregionen, d.h. alle an Land- und Seegrenzen liegenden Regionen (sog. INTERREG IV A),
  • Größere, staatenübergreifende Räumen wie z.B. die Nord- und Ostsee oder die Alpenregion (sog. INTERREG IV B),
  • Verwaltungseinheiten europaweit, d.h. regionale und lokale Behörden in ganz Europa (sog. INTERREG IV C).

Die Finanzierung erfolgt aus dem EFRE

 

» Schwerpunkte des ESF im Rahmen der Ziele „Konvergenz“ und „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“

Der ESF unterstützt im Rahmen der Ziele „Konvergenz“ und „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ folgende Vorhaben:

  1. Steigerung der Anpassungsfähigkeit der Arbeitnehmer, Unternehmen und Unternehmer zur besseren Vorwegnahme und Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels, 
  2. Verbesserung des Zugangs von Arbeitssuchenden und nicht erwerbstätigen Personen zum Arbeitsmarkt und Verbesserung ihrer dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt, Vermeidung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit, Förderung des aktiven Alterns, eines längeren Arbeitslebens und der Erhöhung der Beteiligung am Arbeitsmarkt,
  3. Verbesserung der sozialen Eingliederung von benachteiligten Personen im Hinblick auf ihre dauerhafte Eingliederung ins Erwerbsleben und Bekämpfung aller Formen von Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt,
  4. Stärkung des Humankapitals.

 

Im Ziel „Konvergenz“ werden weitere Aktionen zur Verbesserung der Investitionen in das Humankapital sowie zur Unterstützung der Verwaltung und zur Einbeziehung der Partner gefördert.

 

Konkrete Informationen zu den inhaltlichen Schwerpunkten des ESF-Einsatzes im Land Brandenburg finden Sie unter der Rubrik „ESF im Land“.


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Datum der letzen Änderung: 26.05.2008

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