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Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen erhöhen

Brandenburg braucht innovative Unternehmen und gute Fachkräfte, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Deshalb entwickelte die Landesregierung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern einen Maßnahmeplan zur Fachkräftesicherung.

 

Durch den ESF werden vor allem kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt. Dabei fließt ein bedeutender Teil der ESF-Mittel in die Ausbildungsförderung. Arbeitgeber nutzen die ESF-Förderangebote aber nicht nur für die Nachwuchsgewinnung, sondern auch für Weiterbildungsmaßnahmen, um das Know-how im Unternehmen auf dem neuesten Stand zu halten. Im Rahmen der Weiterbildungsrichtlinie wird die „Betriebliche Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen“ gefördert. Das Förderprogramm hilft Beschäftigten und Geschäftsführungen dabei, neue technologische Entwicklungen für das Unternehmen zu nutzen oder besonders erfolgreiche Methoden für die Teamarbeit einzuführen.


Mit dem demografischen Wandel und der Alterung der Belegschaften werden zudem Weiterbildungsangebote immer wichtiger, die die spezifischen Belange, Leistungsvoraussetzungen und Motivationsmuster älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigen. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) hat hierzu ein Schulungsprogramm „Altersgerechte Weiterbildung – Lehrmethoden, Leistungsvoraussetzungen und Lernbedingungen“ aufgelegt, das Bildungstrainer, Personalverantwortliche und Multiplikatoren bei der Entwicklung entsprechender Bildungsangebote unterstützt.


Kleine und mittlere Unternehmen können darüber hinaus über die Förderung der Einstellung von Innovationsassistentinnen oder Innovationassistenten dabei unterstützt werden, mit hochqualifizierten Nachwuchskräften einen Entwicklungsschub zu nehmen.

 

Auf die frühzeitige Gewinnung und Bindung von hochqualifizierten Nachwuchsfachkräften bereits während des Studiums zielt das Förderprogramm „Brandenburg-Stipendium“. Es kann von kleinen und mittleren Unternehmen im Rahmen eines betrieblichen Innovationsprojektes als Zuschuss für Studierende zur Erstellung ihrer Abschlussarbeit oder zur Beschäftigung von Werkstudentinnen oder Werkstudenten genutzt werden.

  

Brandenburger Unternehmen können einen „Lohnkostenzuschuss für Ältere und Alleinerziehende“ für max. 12 Monate beantragen. Damit wird die Einstellung arbeitsloser Älterer ab 50 Jahre sowie arbeitsloser Alleinerziehender, deren Kinder das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gefördert. Eine Eigenbeteiligung der Unternehmen ist erforderlich.

 

Zur Bewältigung zentraler Herausforderungen wie die Gestaltung des demografischen Wandels, die Schaffung guter und attraktiver Arbeitsbedingungen sowie die Sicherung unternehmerischer Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit muss die Sozialpartnerschaft im Land Brandenburg gestärkt und die Qualität der Arbeitsbedingungen erhöht werden. Dies soll mit der Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie durch Projekte zur Entwicklung der Arbeitsorganisation von Unternehmen sowie themenzentrierte Erfahrungsaustausche unterstützend begleitet werden.

Mit Hilfe von Personalchecks für Fachkräftesicherung kann ermittelt werden, welche Kompetenzen im Unternehmen vorhanden sind und welche fehlen. So werden betriebliche Qualifizierungsstrategien mit dem ESF unterstützt.  Die in den Kreisen und kreisfreien Städten arbeitenden „Regionalbüros für Fachkräftesicherung" sind kompetente Ansprechpartner für Unternehmen, wenn es um Qualifizierungsfragen geht.

Neben der Kompetenz und Qualifikation stellen auch gute Arbeitsbedingungen und die Förderung der Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter wesentliche Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg von Unternehmen dar. Mit der INNOPUNKT-Initiative "Gesund arbeiten in Brandenburg – Betriebliche Gesundheitspolitik stärken“ soll die betriebliche Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Brandenburger Unternehmen gestärkt werden.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht nur ein Problem für Beschäftigte mit Kindern und mit hilfe- und pflegebedürftigen Angehörigen, sondern sie stellt auch Unternehmen vor große Herausforderungen. Die „Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit" bietet Unternehmerinnen und Unternehmern sowie den Eltern in Brandenburg praxisnahe Beratung an.

Für Betriebe, die ihre Unternehmenskultur und ihre Personalpolitik familienbewusst gestalten oder weiterentwickeln wollen, steht auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) zudem die Best-Practice-Broschüre „Pluspunkt familienbewusste Personalpolitik – Brandenburger Arbeitgeber setzen auf das audit berufundfamilie“ zum Download bereit.

 

Einen Überblick aller Förderprogramme zum ESF in Brandenburg finden Sie hier.


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